Schöner stoppen – Haltegriffe für Radfahrer

Haltegriffe Radfahrer

Schöner stoppen – Haltegriffe für Radfahrer

Wer regelmäßig als Radfahrer unterwegs ist, kennt ihn, den Flow. Er taucht immer dann auf, wenn man einige Zeit flott unterwegs ist. Die Pedale scheinen sich von selbst zu drehen und geben einem das Gefühl zu fliegen. Die Gedanken heben ab und eine angenehme Entspannung macht sich breit. Ommm.

Bis einen die rote Ampel abrupt aus diesem herrlichen Zustand reißt. Bremsen, absteigen, der Flow ist tot. Manche Radfahrer verkneifen sich daraufhin den Stopp und brettern bei Rot über die Straße – gefährlich und illegal.

Ampelmasten – fest im Griff der Radfahrer

Wer vernünftig ist, hält an. Wie angenehm sind dann Ampelmasten, die einem das Absteigen abnehmen und den abrupten Stopp abfedern. Im Sommer gut, im Winter schlecht: Das Metall ist kalt und die Hände frostig. Und wie so oft im Leben, heißt es auch hier: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ist der Masten bereits von einem anderen Radfahrer in Beschlag genommen, muss dennoch abgestiegen werden. Nicht gut.

 Los geht’s, Deutschland: Copenhagenize!

Wie schön wäre es in solchen Situationen, Bürger der Stadt Kopenhagen zu sein. Kaum ein anderer Ort verwöhnt seine Radfahrer mehr als die dänische Metropole. Für die fahrradfreundliche Umgestaltung von Städten hat sich im Englischen bereits das Wort „copenhagenize“ eingebürgert. Seit 1973 wird der Radverkehr systematisch gefördert, unter anderem mit eigenen Fahrradschnellstraßen für Pendler samt Servicestationen alle 1,6 Kilometer. Ein Traum vor allem für Viel- und Weitfahrer, die ihr Dienstrad für den Arbeitsweg nutzen.

Baulich dürfte sich das im Autoland Deutschland nur schwer umsetzen lassen. Ein guter Anfang wären allerdings die in Kopenhagen weit verbreiteten und bewährten Haltegriffe und Fußstützen an Ampelanlagen. Sie erleichtern das Stoppen und ermöglichen durch ihre Größe gleich mehreren Radfahrern das Festhalten. Ein paar deutsche Städte haben dieses Modell bereits in klein für sich entdeckt, darunter Stuttgart, Arnsberg und Chemnitz.

 Countdown eigens für Radfahrer

Noch mehr Komfort verspricht Frederiksberg, eine eigenständige Kommune innerhalb Kopenhagens. Auf der Straße Finsensvej gibt es zwar immer wieder Ampeln, doch rund 50 Meter davor stehen kleine Displays, die die Rotphase per Countdown ankündigen. So können die Radfahrer ihre Geschwindigkeit anpassen und müssen nur selten anhalten. Das spart Kraft und ist ein Paradebeispiel für die neue Mobilität.

Blickt man auf die Anzahl der Fahrradfahrten, ist Berlin Europas Radhauptstadt. Wünschenswert wäre, wenn Deutschland nicht nur mengenmäßig vorne läge, sondern auch in punkto Service und Infrastruktur. Ein Ziel, das die Politik auch hierzulande ins Auge fassen sollte. Davon sind wir bei company bike solutions überzeugt.

 

 

 

 

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